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Identitätsökonomie?

Das ist die Weiterentwicklung ökonomischen Denkens, schreibt Gerhard Schwarz, Präsident der Progress Foundation. Wichtige Impulse wären erstens, dass die Präferenzen der Menschen vom sozialen Umfeld und der Zugehörigkeit zu mehr oder weniger selbst gewählten Identitäten mitgeprägt sind. Zweitens würden Unternehmen und Staaten die Loyalität der Menschen mitprägen. Und drittens: Menschen wählten Ihre Identität teilweise selbst.

Mit alltäglichen Entscheidungen unterzögen sich Menschen in einem gewissen Mass den Normen der gewählten Identität, beeinflussten aber zugleich immer auch ihr Selbstbild.

Für Schwarz wird klar: Die Ökonomie als eine Wissenschaft des Wählens müsse solche Sachverhalte vermehrt einbeziehen, um scheinbar irrationales Entscheidungsverhalten zumindest besser zu verstehen. Mehr