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Vor allzu selbstsicheren CEOs wird gewarnt!

An Selbstdisziplin mangle es den Topmanagern nicht, dafür sei Selbstüberschätzung in der Führungsetage vieler Unternehmen umso verbreiteter, schreibt und berichtet die Finanzmarktforscherin Ulrike Malmendier, die kürzlich am Swiss Economic Forum eine viel beachtete Rede hielt.

Behavioral Finance fragt, wie Menschen sich verhalten, wenn nicht als „homo oeconomicus“, also aufgrund perfekter Informationen rein rational. Erfolgsverwöhnte, selbstsichere und stark in der Öffentlichkeit stehende und handelnde Chefs, denen Ruhm und Ehre zuteil wird, befassen sich offenbar eher weniger mit den unternehmensbezogenen Aktivitäten, aber oft zu sehr mit sich selbst und ihren Fremdmandaten. Darunter litten vor allem Firmen mit schwacher Corporate Governance. Darum plädiert Malmendier auch für faire Kontrollen und klare Regeln. Mehr