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Innovation lässt sich nicht verbieten

Das Internet bringt unsern Alltag, die physische Welt der Menschen und der Dinge, digital zusammen. Weltweit und kostengünstig. Auch dank der Tatsache, dass Sensoren und Antriebsgeräte immer kleiner werden. Das Internet der Dinge und die damit verbundene Macht über Maschinen und Menschen war Thema am jüngsten HSG Alumni Forum 2015.

Aus den Dingen selbst, dem Internet, den auf den Dingen festgeschriebenen Funktionalitäten und eben neu den IT-basierten zusätzlichen Angeboten zur Messung, Steuerung und Regelung etwa via Handy entstehen entlang der Wertschöpfungskette neue Digital Services. Dr. Alexander Ilic, der Direktor des Audio-ID Labs der ETH Zürich, forderte denn auch auf, proaktiv und mit Neugierde und Freude an die neuen Herausforderungen heranzugehen, nicht mit Angat.

Ohne Ziele und eine klare Strategie lohne sich das Sammeln von Daten und der Aufbau neuer Dienstleistungen allerdings nicht. Wichtig sei, dass man sich iterativ an neue Lösungen herantaste, Ideen prototypisch entwickle und so Erfahrungen sammle. Von oben herab verordnen führe dagegen kaum zum Erfolg.

Mit dem Erschliessen neuer Technologien bleibe es auch Aufgabe der Forschung und der Wirtschaft, sich gleichzeitig und proaktiv mit den Fragen rund um den Datenschutz und das Recht auf Vergessen auseinanderzusetzen. Ohne entsprechende Fortschritte würden Neuerungen in der Bevölkerung auf die Dauer kaum genügend akzeptiert. Unsicherheit aber schadet dem Geschäft. 

Thomas Amberg, Gründer von Yaler.net und Organisator des Internet of Things Zurich Meetup, hielt in seinem Referat unter anderem lapidar fest: „Menschen brauchen keine Erlaubnis, um innovativ zu sein!“ Ergänzen liesse sich: Mitarbeitende und Interessierte mit einbeziehen, Freiräume schaffen sowie klare Rahmenbedingungen formulieren, hilft einem Unternehmen schon sehr, um weiter voranzukommen...