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Keine Zukunft ohne Herkunft

Erinnerung müsse zukunftstauglich sein; und so benötige die Schweiz ein realistisches Selbstbild. Dazu gehöre ein intaktes Geschichtsverständnis. Denn Erinnerungen und Geschichte würden uns helfen zu verstehen, wie wir - jede und jeder einzelne und wir alle zusammen - zu dem wurden, was wir sind. Davon sprach Bundesrat Alain Berset, Vorsteher des Eidgenössichen Departments des Innern (EDI), jüngst in seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung 1515 Marignano im Landesmuseum Zürich.

Und darüber sprach er auch im Vortrag vom 27. Mai am Schweizerischen Institut für Auslandforschung (SIAF) an der Universität Zürich, wo er gegen Schluss festhielt: „Keine Zukunft ohne Herkunft.[…]Keine Herkunft ohne Zukunft.“

Was für die Schweiz, die „Erinnerungsnation mit Zukunft“, und ihre Bürgerinnen und Bürger wichtig ist, gilt wohl ebenso für Wirtschaft und Wissenschaft und deren Verantwortliche auf allen Stufen: Es ist wichtig zu lernen in realistischen Szenarien und Handlungsoptionen zu denken. Dazu gehören Erinnern und Vergessen. Damit Herkunft und Zukunft im Kleinen wie im Grossen Bestand haben. Mehr