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Warum ausharren am falschen Ort

Auch Führungskräfte suchen Sinn in ihrer Arbeit und bedürfen der Wertschätzung. Tagtäglich. Doch was, wenn sie ihren Job zunehmend als Zumutung und den Lohn nur noch als Schmerzensgeld erfahren? Das fragt Winfried Prost, erfahrener Coach, in seinem Beitrag zur Angst der Manager vor dem Loslassen.

Wer mit immer grösserem Aufwand versuche, die von oben gesteckten Ziele zu erreichen, und wer dann noch beim Arzt lande und mit der Diagnose Erschöpfungsdepression dastehe, gerate am Ende und entgegen alle Erwartungen immer noch mehr unter Druck. „Die Ohnmacht bei gleichzeitiger hoher Arbeitslast führt – je nach Temperament – zu Unzufriedenheit, Wut, Zynismus, Selbstzweifel oder Resignation. Die Diagnose verstärke diese Gefühle nur noch. 

Ein Ende nimmt diese Spirale nur, wenn Betroffene ausserhalb dieses klassischen Weges Hilfe holten. Jeder müsse diesen Weg zwar selbst gehen, müsse dabei aber nicht allein bleiben, meint Prost und spricht von der guten unter den schlechten Nachrichten! Gute Coaches unterstützen und ermutigen einen darin das zu tun, was man eigentlich schon immer tun wollte, sich allein aber nicht zu tun getraute - um bald schon aus seiner Mitte heraus (ex centra) wirkungsvoll zu agieren. Mehr