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Sparen! Die Sicht eines Gymi-Rektors

Zeit ist ein wichtiger Wert in der gymnasialen Bildung: Zeit für den Erwerb von Wissen und Fertigkeiten, ohne sogleich den Zweck zu sehen. Soviel ist sicher für Christoph Widmer, Rektor der Zürcher Kantonsschule Enge und Präsident der Schulleiterkonferenz Zürich. Und er ist überzeugt: „Es braucht Mut, Bildung zu finanzieren.“ Und wenn schon sparen, dann „nichts streichen, das irreversibel  ist. Also für die Sparzeit auf Punkte setzen, die nicht Schaden anrichten, der nicht wiedergutzumachen ist.“

Universitäten oder ETHs dürften Exzellenz beanspruchen, und da die Gymnasien deren wichtigste Zubringer sind, „muss man uns auch die Chance auf Exzellenz zugestehen: durch hohe Ansprüche und dadurch, dass man gute Leute einstellt.“ Über Eliten, Klassengrössen, Lohnkürzungen, den Sinn von Freifächern oder die Qualität von Klassen, die „widerständig“ sind im Denken, äussert sich Widmer im Interview mit dem Tages-Anzeiger. Mehr